100jährige Rotbuche wird NICHT gefällt (25.08.2026)

Für eine gemäß Bebauungsplan zu erhaltende, ca. 100 Jahre alte Rotbuche lag dem Ferienausschuss am 25. August ein Fällungsantrag vor

Obwohl der geschützte Baum im Eck eines großen Baugrundstückes am Schulweg steht, war er nach einer Drittelung des Grundstücks jetzt einem der geplanten Baukörper im Weg.

Die beteiligten Planer/Architekten (sowohl bei der Grundstücksteilung als dann auch bei der Planung des Gebäudes) hatten die Lage des Baumes nicht berücksichtigt, obwohl dies aufgrund seiner Lage im Eck sehr gut möglich gewesen wäre. Es wurde angeführt, dass der Baum in seiner exakten Lage nicht genau eingemessen worden sei und im Bebauungsplan nicht ganz exakt eingezeichnet war. Dabei ist ein 25 Meter hoher Baum wirklich nicht zu übersehen und jeder Architekt weiß, dass man zum Erhalt eines großen Baumes einen entsprechenden Abstand mit der Baugrube einhalten muss. Und es ist wirklich nicht zuviel verlangt, einmal selbst mit dem Meterstab im Baugrundstück zu messen...

Daher war es nur konsequent, dass der Ferienausschuss mit 10:3 Stimmen die Fällung abgelehnt hat (nur 2x CSU und AfD für Fällung)

Eine Bebauung des Grundstücks ist damit nicht unmöglich geworden, weil der zu erhaltende Baum ja nicht mitten im Grundstück, sondern im Eck steht und es daher gut machbare Lösungen gibt.

Vielen Dank an alle, die zur Rettung eines der größten und ältesten Bäume Puchheim-Orts beigetragen haben!

Institut der Deutschen Wirtschaft: Neue Gasheizungen unwirtschaftlich

"Das Institut der Deutschen Wirtschaft warnt Immobilienbesitzer vor dem Einbau neuer Gasheizungen. Dabei argumentiert das IW nicht mit Bedenken hinsichtlich des CO₂-Ausstoßes in Zeiten des Klimawandels, auch nicht mit möglichen Versorgungslücken, sondern mit Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit: Eine bislang unveröffentlichte Studie, die die "Rheinische Post" zitiert, kommt zum Ergebnis, dass sich die Heizkosten mit Gas bis ins Jahr 2040 nahezu verdoppeln könnten.

...Diese Aussagen entsprechen in der Tendenz einer Anfang des Monats veröffentlichten Studie des Fraunhofer-Instituts, die ebenfalls vor Fehlinvestitionen warnt. "Der Umstieg auf Biogas funktioniert nicht, weil ein Großteil der Haushalte zu Wärmepumpen oder Wärmenetzen wechselt", so die Autoren dieser Studie. Wenn jedoch Gasnetzbetreiber nicht mehr genug Nachfrage hätten, könnten sie ihre Netze nicht wirtschaftlich weiterbetreiben."

(Quelle: BR24 vom 25.07.2026)

Der Bundesregierung war es so wichtig, das Gebäudeenergiegesetz von Robert Habeck abzuschaffen. Jetzt haben wir "technologieoffen" endlich wieder die Möglichkeit, neue Gasheizungen (oder auch Ölheizungen) einzubauen, obwohl diese unwirtschaftlich sind! Galten CDU/CSU nicht als wirtschaftskompetent? Jetzt verfolgen sie nur die Lobby-Interessen der fossilen Industrie, die noch möglichst lange Öl und Gas verkaufen will. Ohne Rücksicht auf die Menschen oder das Klima.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED geht weiter

Endlich geht es mit der LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung wieder voran: Im Mai 2026 wurden in der Birkenstraße zwischen dem Kindergarten St. Josef und der Lochhauser Straße die alten Peitschenlampen gegen moderne LED-Straßenlampen ausgetauscht. Inzwischen wurden auch weitere Straßen umgerüstet.

Mit den LED-Leuchten können rund 80 Prozent Strom eingespart werden bei gleich guter oder sogar besserer Ausleuchtung der Straße und der Bürgersteige. 

Verbesserte Fahrgastinformation am Bahnhof

Auf Anregung einer Bürgerin bei der Bürgerversammlung im Frühjahr wurde nun die Information der digitalen Anzeigen am Bahnhof erweitert. Die zuständige Stelle des MVV hat dafür gesorgt, dass auf der Anzeigetafel im Süden auch die Abfahrtszeiten der Busse auf der Nordseite angezeigt werden und umgekehrt.

Ob man sich gerade auf der Nordseite oder auf der Südseite befindet wird ganz oben auf der Tafel angezeigt - nicht unwichtig für auswärtige Besucher*innen.

Wir Grüne freuen uns, wenn gute Anregungen aus der Bürgerschaft dann auch umgesetzt werden!